Koordinationsgruppe 2906 Gegen die Todesstrafe

Diese Gruppe koordiniert die bundesweite Amnesty-Arbeit gegen diese äußerste Strafe.

Mehrere tausend Menschen sterben jährlich, weil sie zum Tode verurteilt wurden. Sie werden erhängt, erschossen, enthauptet oder vergiftet. Noch immer leben zwei Drittel der Weltbevölkerung in Staaten, die Hinrichtungen durchführen. Doch die Todesstrafe verstößt gegen Menschenrechte. Sie ist eine vorsätzliche Tötung von Menschen durch den Staat und somit wie Folter eine Grenzüberschreitung. Die Todesstrafe ist ein nicht zu rechtfertigender Eingriff des Staates in die unverletzlichen Rechte des Individuums.

Auch ihr praktischer Nutzen ist längst widerlegt, bescheinigen Kriminologen der Todesstrafe, dass sie für die Verbrechensbekämpfung weder notwendig noch besonders nützlich ist. Amnesty International kämpft für eine Welt, in der es keine Hinrichtungen mehr gibt.

Vor der US-Botschaft, Pariser Platz, in Berlin − Mahnwache gegen die Todesstrafe in den USA
Am Internationalen Tag gegen die Todesstrafe, dem 10.10.2010, setzen Mitglieder des Amnesty-Bezirks Berlin-Brandenburg ein Zeichen: Vor der Botschaft der USA in Berlin erinnern sie mit einer Mahnwache daran, dass die USA zu den Ländern gehören, die in jedem Jahr Gefangene hinrichten.
© Amnesty International / Christian Jungeblodt

Die Themenkoordinationsgruppe gegen die Todesstrafe arbeitet bundesweit. Die Mitglieder stehen per E-Mail, Video- und Telefonkonferenzen im Austausch. Gelegentlich trifft sich die Gruppe zu Arbeitssitzungen in Köln. Ansprechpartner stehen Ihnen auch in Aachen zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.amnesty-todesstrafe.de.
Sie können uns über diese E-Mail-Adresse kontaktieren.

13. Mai 2020